Eine Präsidentschaft geprägt von Corona, Krieg und Energiekrise
Ende Jahr scheidet Christian Rathgeb aus dem Präsidium der Konferenz der Kantonsregierungen aus. Zum Abschluss seiner Präsidentschaft erscheint das Buch «Rumantsch è …».
Ende Jahr scheidet Christian Rathgeb aus dem Präsidium der Konferenz der Kantonsregierungen aus. Zum Abschluss seiner Präsidentschaft erscheint das Buch «Rumantsch è …».
Am Freitag fand die letzte Plenarversammlung der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) unter der Leitung von Christian Rathgeb statt. Er wird Ende Jahr aus der Bündner Regierung und dem Präsidium der KdK ausscheiden. Sein Nachfolger ist der Aargauer Regierungsrat Markus Dieth, der Bündner Wurzeln hat.
Die zweieinhalbjährige Präsidentschaft von Rathgeb stand im Zeichen der Coronapandemie und den Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Energie- und Migrationssituation. Diese Ereignisse hätten gezeigt, dass der föderale Staat krisentauglich sei, und viel zu innovativen und bevölkerungsnahen Lösungen beitrage, heisst es in einer Medienmitteilung.
Zeichen für das Rätoromanische
Als erster Bündner Präsident der KdK war es Rathgeb ein Anliegen, ein Zeichen für das Rätoromanische zu setzen. Dies gelang laut Mitteilung mit der Ausstellung «Rumantsch è …», die seit Herbst letzten Jahres durch die Kantone wandert. Im neuen Jahr übernimmt die Lia Rumantscha die Ausstellung. Sie wird dank dem eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten zudem im Ausland zu sehen sein.
«Ich freue, mich ankünden zu dürfen, dass heute die Publikation zur Ausstellung ‹Rumantsch è … – die rätoromanische Sprachkultur auf Wanderschaft› erscheint», lässt sich Rathgeb in der Mitteilung zitieren. Das Buch umfasse die Inhalte der Ausstellung, Vorworte von Schweizer Persönlichkeiten, Beiträge zur rätoromanischen Diaspora aus Sprachenförderung und Forschung sowie die Hintergründe des Kunstwerks «Svizra Rumantscha» von Donat Caduff. Das Buch kann in limitierter Auflage bei der Drucksachen- und Materialzentrale Graubünden bestellt werden.
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